Woraus besteht DNA
James D. Watson & Francis H. C. Crick entwarfen 1953 mithilfe der Daten von Chargaff und der Röntgenkristallographie-Daten von Rosalind Franklin und Maurice Wilkins das Modell der DNA-Doppelhelix.
DNA, die Desoxyribonukleinsäure, und die heterogene Gruppe der RNAs, Ribonukleinsäuren, gehören in die Familie der Nukleinsäuren. Nukleinsäuren bestehen ganz allgemein aus drei Bausteinen: aus einem Zucker, einer Phosphorsäure und aus Basen. Betrachten wir vorerst nur die DNA:
Die DNA enthält als Zucker - wie schon der Name vermuten lässt - 2-Desoxyribose, ein C5-Kohlenhydrat. Die Hydroxylgruppe am zweiten C-Atom fehlt, so dass zur Verknüpfung der anderen Bausteine nur noch drei Möglichkeiten zur Verfügung stehen, nämlich die Hydroxylgruppen an C1, C3 und C5:

Lewin B.:
"Gene" 2. Auflage 1991,
VCH Verlagsgesellschaft mBH,
Weinheim (D),
ISBN 3-527-28052-9

Bildquelle:
Alberts et al.: "Molekularbiologie der Zelle", VCH, 2. Auflage 1990,
ISBN 3-527-27983-0 und 3. Auflage 1995, ISBN 3-527-30055-4
Die DNA enthält (neben Zucker und Phosphat) vier Basen, die man aufgrund ihrer Struktur in Purine und Pyrimidine unterteilt. Purine bestehen aus zwei Ringen (einem 6- und einem 5-Ring), Pyrimidine haben nur einen Ring, den 6-Ring.

Bildquelle: Lehninger: "Prinzipien der Biochemie",
2. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag,
ISBN 3-86025-106-6

Bildquelle: Lehninger: "Prinzipien der Biochemie", 2. Auflage,
Spektrum Akademischer Verlag,
ISBN 3-86025-106-6